Javier Moya

J A V I E R M O Y A

Javier Moya ist gebürtiger Kolumbianer und wohnt und arbeitet seit 1994 in Berlin.

Er ist seit 40 Jahren als Kameramann und Fotograf tätig.

„In der Fotografie, die mich seit Beginn meiner Karriere fasziniert, widme ich mich der Präzision des Augenblicks und fokussiere mich dabei auf die Bildkomposition im Moment der Aufnahme.

Was will ich mit meiner filigranen Arbeit in diesen Zeiten von Pandemie und Klimawandel aussagen? Eigentlich etwas ganz einfaches und zu diesen Tagen der Verzweiflung passendes: dass das menschliche Leben sich erhalten hat, weil wir immer die Hoffnung hatten, dass uns in unserer Welt immer wieder eine neue Zeit erwartet.

Eins meiner Ausstellungsstücke heißt “Die Antike”.

Ein Obelisk, der in den Himmel ragende Traum von Transzendenz, bildet das Zentrum einer Kollage-Welt bestehend aus Vögeln, antiken Göttern und fremdartigen Tieren, die von der Wüste Nasca aus den Himmel betrachten. Brüste wölben sich wie Augen aus dem vertrockneten Schlamm, Nabellöcher öffnen sich wie Münder, durch die wir uns ernähren, Blumen, Hieroglyphen, mit denen wir im Verlauf unserer Geschichte versucht haben, miteinander zu kommunizieren. Und dazu Kalender, der Versuch, die Zeit zu kontrollieren, den nächsten Augenblick vorherzusagen, natürliche Kreisläufe und die Laufbahnen der Gestirne zu bestimmen.

Das andere Projekt heißt „Mini Kinno“.

Das ist eine Projektion einer Gruppe von Vorschaltgeräten der SR & Company.“

https://www.kameramann-fotograf-moya.de/

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J A V I E R M O Y A

Javier Moya was born in Colombia.

Since 1994 he lives and works in Berlin.

40 years ago he started to work as a cameraman and photographer.

“In photography, I have been aware of myself since the beginning of my personal perception, I focus on the precision of the moment and focus on the composition of the image at the moment of taking the picture.

Was my filigree work testifying to pandemics and taxes in these times? This is something that always belongs to a new time in the world.

One of my exhibits is called „The Ancient World“.

An obelisk, the heavenly dream of transcendence, the center of a collage world made up of birds, ancient gods and strange animals that keep out of the sky from the Nasca desert. Breasts bulge like eyes out of the dried up mud, navel holes open like mouths through which we do not know, flowers, hieroglyphs with which we have had to belong in the course of our history. Plus calendars, trying to control time, looking ahead, controlling natural cycles and the orbits of the stars.

The other project is called „Mini Kinno“.

This is a projection of a group of SR & Company series. „

„Die Antike“ , photo by Javier Moya